Gute Gründe für Social Media Marketing

Social Media für Unternehmen

Hier sind acht Gründe, warum Social-Media-Marketing nicht nur „nice to have“ ist, sondern Ihnen tatsächlich etwas bringt.

Social Media Marketing ist mittlerweile fester Bestandteil in jedem modern aufgestellten Marketingmix. Kaum ein Unternehmen, das sich nicht bereits mit dem Thema auseinandersetzt. Und das hat gute Gründe. Denn das Potenzial der sozialen Netzwerke ist immens und wächst täglich weiter – gerade im Bereich der Neukundengewinnung ist das Potenzial enorm. Diese Vorteile ebnen auch Ihrem Unternehmen den Weg zu einem modernen und erfolgreichen Marketing. Die folgenden Vorteile zeigen die Bedeutung für modernes erfolgreiches Marketing.

Grund 1: Mehr Markenloyalität durch engen Kundenkontakt

Kunden verhalten sich immer weniger loyal zu Marken und Produkten. Die beherrschenden Marktplätze wie Amazon oder spezielle Vergleichsportale ermöglichen den Verbrauchern eine direkte Gegenüberstellung von Preis und Leistungsmerkmalen. So fällt es Unternehmen schwer, den Nutzen Ihrer Angebote in den Vordergrund zu stellen, wenn Sie in den sozialen Medien nicht aktiv sind. Was für den einzelnen Kunden von Vorteil ist, stellt die Unternehmer vor große Herausforderungen um weiterhin die Nummer 1 ihrer Kunden zu bleiben.
Hier gilt es, das Vertrauen der Kunden langfristig zu gewinnen. Ziel ist dabei, dass die eigene Marke/das eigene Produkt durch positive Erfahrungen einen Wettbewerbsvorteil erhält. Zu diesem Zweck eigenen sich insbesondere die sozialen Netzwerke. Bedienen Sie Ihre Zielgruppe mit maßgeschneidertem Content (Texten, Videos, Bildern etc.). Beantworten Sie proaktiv mögliche Fragen und nutzen Sie auch die Phase nach dem Kauf für einen engen Kundenkontakt. Auf diese Weise entsteht eine echte Bindung, die im Zweifelsfall bei der Kaufentscheidung höher wiegt als der Preis.

Grund 2: Enorme Reichweite durch Social Media Marketing

Die sozialen Medien in Deutschland verbuchen beeindruckende Nutzerzahlen. Nichts ist demnach so naheliegend, wie sich diese Kanäle als Unternehmen nutzbar zu machen. Entscheidend ist, die bevorzugten Kanäle der eigenen Zielgruppe zu identifizieren. Im zweiten Schritt lenken Sie die Aufmerksamkeit der relevanten Nutzer durch geschickt platzierten Content und Aktionen gezielt auf Ihr Angebot. Unternehmen, die noch nicht auf Social Media vertreten sind – laut Statista-Analyse sind das noch immer 68 Prozent der deutschen Unternehmen -, sollten sich allmählich Gedanken über eine Präsenz machen.

Grund 3: Kontakt zur Zielgruppe bewusst herstellen

Ein Vergleich mit dem physischen Einzelhandel macht den Unterschied deutlich. In den meisten Fällen sind sich Kunde und Verkäufer fremd. Eine kurze Begrüßung, ein Augenkontakt – mehr Kommunikation findet häufig nicht statt. Manche Kunden reagieren auf direkte Ansprache sogar genervt. Obwohl sich beide Seiten persönlich gegenüberstehen, entsteht keine Bindung.
Im Social Media Marketing lernen Sie zuerst Ihre Kunden kennen. Sie informieren sich vorab über Themenfelder und häufig verwendete Begriffe, indem Sie den Diskurs recherchieren, verfolgen und analysieren. Auf diese Weise können Sie Ihre Kommunikation exakt auf eine spezielle Nische und/oder Verbrauchergruppe abstimmen. So erfahren Sie, was Kunden von Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung erwarten und können als Unternehmen entsprechend reagieren. Außerdem haben Sie Gelegenheit, sich authentisch zu präsentieren und somit Ihre Zielgruppe zu überzeugen.

Grund 4: Den Anschluss zu den Markführern herstellen und halten

Die Phase des Markteintritts für junge Unternehmen und Start-ups hat sich durch die digitale Welt verändert. Die Eintrittsbarrieren sind heute deutlich niedriger geworden. Finanzkraft und ein großes Werbebudget sind keine Garantiefaktoren für den Erfolg im Social Media Marketing. Kreativität und ein aktiver Austausch mit der eigenen Community ist der Erfolgsgarant auch mit kleinem Budget. Der Fokus Ihrer Strategie muss immer auf die Probleme bzw. Bedürfnisse Ihre Kunden gerichtet sein. Reine Produktwerbung will niemand mehr sehen. Wer dies konsequent umsetzt, erhöht Präsenz und Einfluss in den sozialen Netzwerken.
So können Sie mittel- bis langfristig auch mit einem kleinem Unternehmen in Ihre Branche zu den Marktführern aufschließen, was im klassischem Marketing nur mit enormen monetärem Aufwand möglich war.

Grund 5: Wandel in der Kommunikation mit Kunden durch Social Media Marketing

Die Zeit, in der Sie Ihre Werbebotschaften herausschreien, ist vorbei. Heutzutage erwarten Ihre Kunden mehr als nur Fernseh- oder Radiowerbung oder bunte Prospekte. Der Kunde im „Social Media Zeitalter“ möchte persönlich angesprochen werden und erwartet einen Mehrwert von Ihren Social Media Aktionen. Im Social Media Marketing gehen Sie als Unternehmen in der Kommunikation in Vorleistung, das heißt Sie bieten interessante Inhalte und Hilfestellungen rund um Ihr Unternehmen und Ihre Produkte an. So entsteht, ohne das Sie den Kunden kennen, bereits eine Kundenbeziehung.
Schnelle Kommunikation mit Ihrem Unternehmen, abseits von Briefen und dem Telefon sind mittlerweile unverzichtbar. Moderne Messenger wie beispielsweise WhatsApp Business machen es möglich.

Grund 6: Beschwerdemanagement als Teil von effektivem Social Media Marketing

Öffentliche Kritik und Beschwerden beeinflussen Dritte und deren Meinung über Ihr Unternehmen enorm. Angst vor negativen Bewertungen oder einem regelrechten Shitstorm ist im Umgang mit den sozialen Medien jedoch der falsche Ratgeber. Sehen Sie dieses Instrument eher als Chance zur Selbstverbesserung und zur positiven Darstellung Ihres Unternehmens. Mehr noch als die geäußerte Kritik oder Beschwerde steht Ihr Umgang mit derselben im Interesse der Nutzer. Daher ist es von Vorteil, die Kommunikation so weit wie möglich öffentlich und damit transparent zu halten. An Ressourcen sollten Sie an dieser Stelle nicht sparen. Denn Ihre Art der Problemlösung wirkt sich unmittelbar auf das Image Ihres Unternehmens aus. Reagieren Sie zeitnah, freundlich und souverän – auch bei unbegründeter Kritik. Nutzer bilden sich eine Meinung, die zuvor noch nie von Ihren Produkten oder Ihrer Dienstleistung gehört haben. Ein professionelles Beschwerdemanagement kann ebenso werbewirksam sein wie eine gute Kundenbewertung.

Grund 7: Social Media Marketing als Vertriebsunterstützung

Durch intensiv vorangetriebenes Social Media Marketing ändert sich die Rolle des Vertriebs im Unternehmen. Sie stellen fortlaufend hochwertigen und informativen Content für Ihre Zielgruppe bereit. Dies fördert das Vertrauen in Ihre Marke und Ihre Angebote. Schließlich geben Sie bereits im Vorfeld die Antworten auf mögliche Fragen und zerstreuen die Bedenken der potenziellen Interessenten. Der Vertrieb hat demnach weniger Überzeugungsarbeit zu leisten, denn der Kunde kennt Sie ja bereits.

Grund 8: Das Smartphone ist weiterhin auf dem Vormarsch

Die Zahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland nimmt kontinuierlich zu. Werbeexperten gehen davon aus, dass alle relevanten Zielgruppen zu 100% im Besitz eines Smartphones sind. Folglich ist es mehr als wahrscheinlich, dass diese Aussage ebenso Ihre potenziellen Kunden einschließt. Auch ist die Chance groß, dass dabei mindestens ein Social Media-Kanal aktiv genutzt wird. Allein Facebook zählt in Deutschland mehr als 30 Millionen aktive Mitglieder. Noch größer also ist das Risiko, den Zugang zu Ihrer Zielgruppe zu verlieren. Realistisch betrachtet wird genau das mittel- bis langfristig passieren, wenn Sie die sozialen Medien nicht in Ihren Marketingmix aufnehmen. Sie überlassen Ihren Mitbewerbern freiwillig das Feld, wenn Sie diese Marketingoption nicht nutzen.

Welche Social Media Kanäle sollten Sie nutzen?

Schnelle und direkte Kommunikation ist die große Stärke von Social Media. Ob mit Texten, Bildern oder Videos: Über die Social Media Kanäle können Sie Interesse wecken, Mehrwerte schaffen und sich ein tragfähiges Netzwerk aus Kunden und Geschäftspartnern aufbauen.

Was möchten Sie mithilfe der Social Media Kanäle erreichen? Lohnende Ziele sind, sich einen Expertenstatus oder ein bestimmtes Unternehmensimage aufzubauen, die Bekanntheit zu steigern, das Ranking in Suchmaschinen zu verbessern und Kontakte zu knüpfen. Mit Ihrer Präsenz in den sozialen Medien können Sie auch die Kundenbindung festigen, sich mit Meinungsführern und Multiplikatoren vernetzen oder Inhalte emotional darstellen.

Die verschiedenen Social Media Kanäle haben alle ihre kommunikativen Eigenheiten und bedienen unterschiedliche Zielgruppen. Für jede Beitragsart gibt es besonders geeignete und weniger geeignete Kanäle. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Social Media Kanäle mit ihren Stärken und Schwerpunkten vor.

Facebook

Das welt- und deutschlandweit größte Netzwerk ist Facebook. Hier mischen sich private und berufliche Anliegen. Bei Facebook erreichen Sie kostenlos die breite Masse – oder über Werbeanzeigen genau Ihre Zielgruppe.

Die Nähe zum Konsumenten erleichtert die Kundenansprache – neben geteilten Blogbeiträgen, Berichten, Kommentaren und Fotos sind auch Live-Videos möglich. Achtung ist bei verärgerten Reaktionen geboten. Dann müssen Sie schnell, professionell und mit Fingerspitzengefühl agieren, da Unmut sich schnell verbreiten und hohe Wellen schlagen kann.

Als Allrounder mit enormer Reichweite eignet sich Facebook für die Gewinnung von Neukunden ebenso wie für den Kooperations- und Netzwerkaufbau.

Instagram

Instagram ist in erster Linie eine Plattform für visuelle Inhalte und Lifestyle. Beliebt sind auch Statements und Zitate. Die meist jüngeren und trendbewussten Nutzer schätzen liebevoll inszenierte Inspirations-Bilder.

Über Werbung erreichen Unternehmen auf Instagram potenzielle Neukunden. Instagram ist ein empfehlenswerter Social Media Kanal unter anderem für die Design- und Modebranche, aber auch für Restaurants. Gerade kleinere Unternehmen können hier Aufmerksamkeit und Bekanntheit erlangen.

Pinterest

Auch Pinterest ist, genauso wie Instagram, eine Plattform für eher visuelle Marken. Auf der digitalen Pinnwand werden ansprechend inszenierte Bilder, die sogenannten Pins, aus dem Lifestyle- und Fashionbereich präsentiert.

Pinterest funktioniert aber etwas anders als Instagram. Die Pins sind mit der dazugehörigen Website verlinkt; so können Sie Ihre Produkte direkt vermarkten. Auch auf Pinterest können Sie Werbung schalten.

Twitter

Auf Twitter lassen sich kurze Statements rasch verbreiten. In der Kommunikationsbranche und für das Echtzeit-Marketing funktionieren die schnellen Tweets sehr gut. Politiker, Prominente und Journalisten äußern sich gerne auf Twitter. In Deutschland wird Twitter aber weniger genutzt als Facebook.

Es gilt, die erlaubten 280 Zeichen optimal einzusetzen – zum Beispiel für die Ankündigung und Verlinkung eines neuen Blogbeitrags oder eines Newsletters. Auch Bilder und Videos können platziert werden.

Twitter lebt von schneller und häufiger Aktivität, beansprucht also einiges an Zeit. Auch sollten Sie auf Kommentare, Retweets und Direct Messages schnell reagieren.

LinkedIn

LinkedIn ist ein berufliches Netzwerk für die oft internationale B2B-Vernetzung. Ein Verkauf von Produkten und Dienstleistungen an Endkunden findet hier eher nicht statt.

Formulieren Sie eine aussagekräftige Business-Seite, posten Sie interessante Inhalte oder schalten Sie zielgerichtete Werbeanzeigen. Gehören andere Unternehmen und Professionals zu Ihrer Zielgruppe, ist eine Präsenz auf LinkedIn zu empfehlen.

Zusammenfassung

Es lohnt sich, in den passenden Social Media Kanälen mit gehaltvollem Content auf sich aufmerksam zu machen. Über die hier beschriebenen Kanäle hinaus gibt es noch weitere Social Media Plattformen wie zum Beispiel Tumblr, Snapchat, Flickr oder Xing.

Nicht jeder Kanal eignet sich für Ihr Unternehmen und Marketingziel. Grundsätzlich gilt: Konzentrieren Sie sich auf diejenigen Kanäle, die auch von Ihren Zielgruppen genutzt werden.

Eine stets aktuelle Präsenz auf allen Kanälen vorzuhalten, ist nicht realisierbar, denn Ihre zeitlichen und finanziellen Ressourcen sind begrenzt. Eine Social Media Präsenz muss permanent gepflegt werden, um ihre Wirkung optimal entfalten zu können. Bauen Sie lieber auf wenigen, aber ausgesuchten Plattformen Ihre Präsenz und Reichweite Schritt für Schritt aus.

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